Ordensgeschichte's Facebook Wall 2014-07-23
Summary:
Abt Martin von Leibitz († 28. Juli 1464) Als Abt trieb Martin von Leibitz durch den intensiven Austausch mit der Wiener Universität und dem Stift Melk den wissenschaftlichen Aufschwung des Schottenstiftes voran. Zu diesem Zweck ließ er auch die Stiftsbibliothek ausbauen. Laut Vermerk wurde dieser 1456 geschriebene deutschsprachige Codex, der eine Belehrung für Kleriker und Novizen enthält, von Abt Martin von Leibitz zu Ostern 1457 für das Schottenstift angeschafft.Auf dem hier zu sehenden Blatt befinden sich außerdem auch nachträgliche Vermerke zu den Abtweihen bei den Schotten. Als Vorsatzblätter dienen Fragmente eines Antiphonars des 14. Jahrhunderts (Cod. 51 (Hübl 212) fol. 1r). Anlässlich des 550. Todestags von Abt Martin von Leibitz am 28. Juli beschäftigt sich derzeit eine Mini-Ausstellung im Museum im Schottenstift mit dieser bedeutenden Person.Martin entstammte einer deutschsprachigen Familie aus der Zips, wo er um 1400 im heutigen Ľubica (Slowakei) geboren wurde. Nach dem Studium an der Universität Wien wurde er zunächst Mönch in Subiaco, trat dann aber noch vor 1431 in das Wiener Schottenstift ein. Von 1446 bis 1460/1461 war er hier Abt. Eine Biographie findet Ihr auf Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_von_Leibitz.Details zu seinem Leben sowie die Objekte der kleinen Schau werden wir Euch an dieser Stelle in den nächsten Wochen nach und nach vorstellen. Wir freuen uns aber natürlich auch, wenn Ihr sie Euch auch in natura im Museum anschauen kommt!
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